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Ilia Kramar


Kramar

(geb. 1922 in Nowoukrainka/Ukraine)

In Augsburger Schachkreisen ist der 88-jährige llia Kramar als „das Phänomen” bekannt. Erst mit 16 Jahren lernte er die Spielregeln. In den späten 1950er Jahren machte  Kramar Schach zu seinem Beruf. Im sibirischen Omsk wurde er hauptamtlicher „Schachdirektor”: Fast 40 Jahre lang leitete er den Schachclub der dortigen erdölverarbeitenden Fabrik. Nach der Perestroika ging er in Pension. Seinen Plan, einen privaten Schachclub zu gründen, konnte er unter anderem aus finanziellen Gründen nicht verwirklichen. In Augsburg ist Kramar Mitglied in zwei Schachvereinen: dem Schachclub Lechhausen und dem der Israelitischen Kultusgemeinde. Um fit zu bleiben, spielt er auch noch beim TSV Haunstetten und nimmt regelmäßig an Turnieren teil. Bei der Schwäbischen Meisterschaft 2005 belegte er den zweiten Platz, gleichzeitig wurde er „Schwäbischer Seniorenmeister”. Kramar hat sein Lieblingsschachspiel aus der alten Heimat nach Deutschland mitgebracht. Er schenkte es seinem Enkel, der das Spiel jetzt lernt.